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Devilskin Album Be Like The River (VÖ: 11.11.2016 auf Rodeostar/ Soulfood)

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An Devilskin kommt kein waschechter Rockmusikfan vorbei! Mit ihrer kraftvollen Gangart und ihren großen kompositorischen Fähigkeiten hat die neuseeländische Band in den zurückliegenden sechs Jahren für viel Aufruhr gesorgt. Einem Tornado gleich haben Devilskin auf Tourneen unter anderem in ihrer Heimat, in Australien, England oder Deutschland das Publikum wild durcheinandergewirbelt und mit ihrem Platin-gekrönten Debüt We Rise Fans wie Medien gleichermaßen begeistert. Ihr zweites Album Be Like The River setzt diesen Pfad einer rockmusikalischen Verwüstung fort und zeigt nicht nur das riesige Potential der vierköpfigen Formation, sondern auch ihre erstaunliche künstlerische Weiterentwicklung. Wenn Gitarrist Nail seine tonnenschweren Riffs wie Torpedos aus der Hüfte feuert, die Rhythmussektion um Paul und Nic Martin – nebenbei bemerkt: Vater und Sohn – ihre erbarmungslose Groove-Maschine anwirft und der blonde Vamp der Gruppe, Sängerin Jennie Skulander, entschlossen das Zepter an sich reißt, gibt es auf Be Like The River kein Halten mehr. Wie auf der Bühne erweisen sich Devilskin auch auf ihrer aktuellen Scheibe als gut geölte Rock-Dampframme, die erst dann zur Ruhe kommt, wenn wirklich auch der allerletzte Ton mit entsprechender Leidenschaft und Empathie versorgt wurde. Kein Zweifel: Diese Band muss man gehört und gesehen haben!

Umso mehr, da Devilskin auf Be Like The River die stilistische Bandbreite ihrer Songs unüberhörbar noch ein ganzes Stück weiter ausdehnen. „Das neue Material ist vielseitiger, dabei etwas dunkler und vor allem erwachsener als das unseres Debüts“, erklärt Nail, der gemeinsam mit Bassist Paul aufgrund ihrer kahlen Schädel und den übereinstimmenden Kinnbärten zu den selbsternannten ´evil twins` der Band gehört. „Wir haben aus den zahlreichen Konzerten der letzten Jahre, vor allem aber auch während der Produktion zu We Rise eine Menge gelernt und konnten diese Erfahrung für die aktuellen Songs nutzen.“ Nail spricht von den insgesamt 13 neuen Stücken auf Be Like The River, die Devilskin als ideenreiche und kompromisslose Komponisten ausweisen. Mit Nummern wie ´House 13` oder ´Mountains` haben die Musiker die typischen Trademarks des Devilskin-Sounds in die Gegenwart transportiert, um demgegenüber mit einer ungewöhnlichen Tonart in ´Pray` und einem scheinbar quer gegen den Strich gebürsteten Rhythmus in ´Grave` wohltuende Kontrapunkte zu setzen. Erwähnt werden sollte auch das atmosphärische ´Limbs`, dessen magische Aura sich den Beteiligten erst in voller Blüte offenbarte, als der Song fertig produziert und gemischt war. Nail: „Ich muss zugeben, dass wir selbst überrascht waren, wie eindringlich und anmutig die Nummer klingt.“

Apropos Produktion: Aufgenommen und gemischt wurde Be Like The River direkt im Anschluss an eine Europatournee in England, genauer gesagt in den ´Modern World Studios` in Tetbury von Produzent Clint Murphy, der bereits an We Rise beteiligt war und seither Devilskin quasi wie seine Westentasche kennt. Gemastert wurde die aktuelle Scheibe von Ryan Smith im New Yorker ´Sterling Sound`-Studio. „Für uns war es eine völlig neue Erfahrung, außerhalb unserer Heimat Neuseeland aufzunehmen“, gesteht Nail. „Zum ersten Mal haben wir für die gesamte Zeit der Produktion im Studio gewohnt und uns somit gezielt auf die Arbeit konzentrieren können. Wir haben wirklich 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche unsere Songs gelebt, geatmet und alle wichtigen Entwicklungsprozesse mit ihnen durchgemacht.“

Vermutlich liegt hier einer der Hauptgründe, weswegen die aktuelle Scheibe so homogen klingt und auch textlich an Tiefgang und Beobachtungsschärfe hinzugewonnen hat. ´Animal` beispielsweise ist das selbstsichere Statement einer jungen Frau wie Jenny Skulander, die sich ihrer einzigartigen Rolle in unserer Welt bewusst ist und sich als Mensch, nicht als Tier behandeln lassen will. Eine ganz ähnliche Botschaft vermittelt das Stück ´Believe In Me`, in dem Devilskin zu Selbstsicherheit und mentaler Stärke aufrufen. Passend dazu auch der programmatische Albumtitel Be Like The River, der verdeutlich, dass diese Gruppe – wie ein reißender Fluss – sich durch nichts aufhalten lässt und konsequent ihr Ziel erreicht. Oder anders formuliert: Das starke Statement einer starken Band, die gekommen ist, um zu bleiben!

stevedykesphoto.com

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