Rodeostar

Dead Letter Circus

THE ENDLESS MILE

Ohne die aus Brisbane stammende Alternative-Rock-Formation Dead Letter Circus wäre die aktuelle Rockszene Australiens wohl kaum vorstellbar. Ihre furiosen Konzerte haben eine breite Schneise der Begeisterung durch die Länder ihrer Tourneen geschlagen, ihr einzigartiger Sound beeinflusst Bands in der ganzen Welt.

Die bis dato bereits zehn Jahre andauernde Karriere von Dead Letter Circus begann 2007 mit der Veröffentlichung einer aufsehenerregenden EP, die auf ungewöhnliche Weise jetzt noch einmal ins Gedächtnis der Fans zurückgerufen wird: Auf ihrem neuen Album The Endless Mile präsentieren die Musiker alternative Versionen der sechs EP-Tracks, ergänzt um neue Varianten gezielt ausgewählter Songs ihrer bisherigen Longplayer This Is The Warning (2010), The Catalyst Fire (2013) und Aesthesis (2016). Alle drei Scheiben haben der Band hohe Chart-Positionen beschert und waren Grundlage umjubelter Konzerte in zahllosen Ländern, von Australien über Amerika bis nach Europa und England.

Als erste Singleauskopplung von The Endless Mile veröffentlichen Dead Letter Circus eine Neuaufnahme des Stückes ´One Step`, die sich auf die Kernkompetenzen der Nummer besinnt – die Melodie und der Text – und ins Zentrum des epischen Arrangements vor allem die fabelhafte Stimme von Sänger Kim Benzie und ein wunderbares Klavier/Streicher-Fundament stellt.

Produziert wurde das Album von Dezember 2016 bis Januar 2017 in den ´Gold Coast`s Loose Stones Studios` unter der Regie von Forrester Savell und Matt Bartlem.

In acht Songs der Scheibe hat Ian Peres von Wolfmother Orgel und Klavier gespielt, zudem steuerte Chris Carmichael bei sechs Stücken die Streicher bei.

Frontmann Kim Benzie blickt stolz auf die ersten zehn Jahre seiner Band zurück und stellt die Bedeutung der neuen Scheibe in einen engen Kontext zu den bisherigen Veröffentlichungen:

Bislang haben wir zumeist nur vergleichsweise dilettantisch mit akustischen Interpretationen unserer Songs experimentiert. Gleichzeitig hatten wir immer die feste Absicht, einige Stücke irgendwann ernsthaft und komplett neu zu arrangieren, um herauszufinden, ob sie in zwei unterschiedlichen Welten funktionieren, ohne ihre tiefe Emotionalität zu verlieren. Der zehnte Jahrestag unserer EP war der perfekte Anlass für diesen Versuch. Allerdings nicht nur in Form einer neuen EP, sondern als vollwertiges Album, auf dem zusätzlich neue Versionen handverlesener Stücke unserer drei bisherigen Alben zu finden sind.

Als vages Konzept klang es zunächst nach purem Spaß, aber in der Realität haben wir uns zeitweise das Hirn mächtig zermartert. Grundlage der Songs waren immer die berühmten Gänsehautmomente, die wir unter Einsatz aller Kräfte unbedingt auch unseren Zuhörern vermitteln wollen. Es dauerte eine Zeitlang, bis wir diesen Zugang auch in einem deutlich großräumigeren Umfeld gefunden hatten. Aber mit dem neuen Album ist uns dieses Ziel zweifelsfrei gelungen.

Einige der Songs der Scheibe waren zuvor Singles, deshalb war es schwierig zu entscheiden, welche Nummer man als erstes herausstellen sollte. Zumal ich mir vor zehn Jahren für Dead Letter Circus kein Stück ausschließlich mit Klavier und Gesang hätte vorstellen können. Insofern ist ´One Step` sicherlich am weitesten von unserem ursprünglichen musikalischen Ansatz entfernt. Aber auf eine ähnliche Weise wie vor zehn Jahren begeisterte uns der Song auch diesmal wieder von der ersten Note an und klang sofort absolut richtig und episch. Wie fast alle abgespeckten Stücke der Scheibe erschien uns ´One Step` als perfekte Wahl.

The Endless Mile wird am 12. Mai 2017 auf CD, Vinyl und sämtlichen digitalen Formaten veröffentlicht.

 

AESTHESIS (scroll down for english version)

In ihrer Heimat Australien sind Dead Letter Circus bereits absolute Superstars. Mit zwei atemberaubenden Alben, die sich hoch in den Charts platzieren konnten, sowie frenetisch gefeierten Konzerten auf dem gesamten Kontinent hat sich die fünfköpfige Band aus Brisbane eine treue und enthusiastische Fangemeinde erspielt. Ihr aktuelles drittes Werk nennt sich Aesthesis und präsentiert erneut die für diese Gruppe typische Mischung aus kraftvollen Rocksongs und hymnischen Gesängen. Dabei steht Sänger Kim Benzie im Epizentrum eines atemberaubenden Sounds, eingebunden in ein dichtes Geflecht aus feurigen Riffs der Gitarristen Clint Vincent und Luke Palmer sowie tanzbaren Grooves von Schlagzeuger Luke Williams und Bassist Stewart Hill. Ein Album, das nicht nur für einen hochfrequentierten Airplay-Einsatz wie maßgeschneidert klingt, sondern auch auf der Bühne seine volle Pracht entfalten wird.

Die Erfolgsgeschichte der Band begann 2005 mit einer ersten kleinen Single, die postwendend den direkten Weg ins australische Radio schaffte und den Musikern unmissverständlich zeigte, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Nach zwei EPs veröffentlichten Dead Letter Circus im Jahr 2010 ihr Debütalbum This Is The Warning und landete damit ebenso auf Rang 2 der australischen Charts wie drei Jahre später mit ihrem zweiten Album The Catalyst Fire. Mittlerweile haben sich Dead Letter Circus als eine der zurzeit populärsten Bands Australiens etabliert und wagen dennoch, ihr bewährtes Erfolgsrezept zu überdenken und gemäß einem ihrer aktuellen Songs ´Change The Concept` neue kompositorische Herausforderungen zu suchen. „Während auf den zwei ersten Alben immer zuerst die Musik und anschließend der Gesang geschrieben wurde, haben wir diesmal den umgekehrten Weg gewählt“, erklärt Benzie. „Wir trafen uns einfach im Proberaum und jammten zu einigen Gesangsparts, die ich vorher komponiert hatte. Was zunächst nur als Experiment gedacht war, funktionierte auf Anhieb absolut großartig. Gleich der erste Track ´The Burning Number`, an dem wir konkret arbeiteten, brachte eine unglaublich frische Brise in die Band.“

Aber nicht nur der Gesang, sondern sämtliche Instrumente der Band haben von diesem veränderten Procedere profitiert. Dead Letter Circus beschreiben die Arbeitsweise für Aesthesis als „freier und konzentrierter, mit mehr Raum für den Gesang, aber auch einer besseren und interessanteren Gitarrenarbeit. Unser Sound ist generell hymnischer und vielschichtiger geworden.“ Das Ergebnis gibt dieser Beschreibung Recht: Gleich mit dem Opener ´In Plain Sight` und der direkt anschließenden ersten Single ´While You Wait`, zu der die Band auch ein sehenswertes Video veröffentlicht haben, wird die stilistische Direktive der neuen Scheibe deutlich. Dead Letter Circus überzeugen auf Aesthesis durch ihre große kompositorische Reife und ihre Fähigkeit zur Hymnenbildung. In ihren Stücken findet man Elemente aus dem Independent-Bereich ebenso wie aus Progressive- und Classic Rock. Benzie: „In Australien gibt es eine starke Indie-Rock-Szene, von der man lernen kann, dass man nicht zwangsläufig kreischen muss um heavy zu klingen.“ Eine bessere Umschreibung könnte es für Aesthesis wohl kaum geben.

Und eine gelungenere Produktion wohl auch kaum. Dieses ist neben den tadellosen spielerischen Leistungen der fünf Bandmitglieder auch ein Verdienst des Studioteams um Forrester Savell, Matt Bartlem und Chris Lord-Alge. Produzent Savell war an allen bisherigen Alben der Band beteiligt, er kennt wie kein Zweiter sämtliche Stärken und Eigenarten dieser fabelhaften Formation. Co-Produzent Matt Bartlem ist unter anderem für seine Arbeit mit Matt Corby und Jarryd James berühmt, während Grammy-Gewinner Lord-Alge, der Aesthesis gemischt hat, künstlerische Schwergewichte wie U2, Muse oder Green Day zu seinen Kunden zählt. Eine zweifelsfrei günstige Konstellation, die Dead Letter Circus da für ihr neues Album gewählt haben und die dafür gesorgt hat, dass sich diese Band nach zwei Erfolgsscheiben ein weiteres Mal steigern konnte.

AESTHESIS (English)

Dead Letter Circus already enjoy superstar status in their native Australia. With two breathtaking albums, which both garnered high chart positions, and frenetically celebrated concerts all over the country, the five-piece from Brisbane have earned themselves a faithful and enthusiastic fan base. Their current third album, entitled Aesthesis, once more presents the band’s typical mix consisting of powerful rock songs and anthemnic vocals, with Kim Benzie at the epicentre of their awesome sound, surrounded by a tight web of spirited riffs courtesy of guitarists Clint Vincent and Luke Palmer, and drummer Luke Williams and bassist Stewart Hill’s danceable grooves. An album which not only sounds tailor-made for high-rotation radio airplay but which is also set to unfold its full splendour live on stage.

The group’s success story began in 2005 with their first single which was promptly played by Australian radio stations, showing the musicians in no uncertain terms that they were on the right track. Following two EPs, Dead Letter Circus brought out their debut album This Is The Warning in 2010, making it to no. 2 of the Australian charts – as did their second offering The Catalyst Fire three years later. Since then, Dead Letter Circus have established themselves as one of Australia’s currently most popular bands but still take the risk to rethink their tried and tested recipe for success, looking for new compositional challenges as they have done on one of their current songs, ´Change The Concept`. “On our first two albums, we first wrote the music and then the lyrics. This time around, we did it vice versa,” Benzie explains. “We just met at the rehearsal room and jammed along to some vocal parts which I had already composed. What had initially been intended as an experiment worked really well from the start. Right from the beginning ´The Burning Number`, the first track we worked on, was like a breath of fresh air for the band.”

Not only the vocals but all instruments have benefitted from this new approach. Dead Letter Circus describe their modus operandi during the creation of Aesthesis as “freer and more focused, with more space for the vocals, but also with better and more interesting guitar work. Our sound has generally become more hymnic and more multi-layered.” The result proves him right: the opener ´In Plain Sight` and the subsequent track and first single release ´While You Wait`, which is supported by an amazing video, set the direction of the new album. Dead Letter Circus impress on Aesthesis with compositional maturity and their talent for anthems, their numbers containing elements from the independent genre as well as progressive and classic rock ingredients. Benzie: “Australia has a strong indie rock scene which proves that you don’t necessarily have to scream to sound heavy.” It would be difficult to come up with a better description of Aesthesis.

Just like it would be difficult to come up with a more accomplished production. This, along with the impressive musical performance of the five band members, is also due to the studio team surrounding Forrester Savell, Matt Bartlem and Chris Lord-Alge. Producer Savell has been involved in all the band’s albums to date and knows like no other the strengths and idiosyncrasies of this phenomenal act. Co-producer Matt Bartlem is famous for his work with Matt Corby und Jarryd James, among others, while Grammy winner Lord-Alge, responsible for the mix on Aesthesis, counts musical heavyweights such as U2, Muse and Green Day among his clientele. This doubtlessly favourable combination which Dead Letter Circus have chosen for their latest album.

DISCOGRAPHIE
THIS IS THE WARNING (2010)
THE CATALYST FIRE (2013)
AESTHESIS (2016)
THE ENDLESS MILE (VÖ.: 12. Mai 2017)

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