Rodeostar

Navarone

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Album Oscillation VÖ: 20. Januar 2017 auf Rodeostar/ Soulfood
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Mit ihren siedend-heißen Rocksongs, die Erinnerungen an Led Zeppelin und Soundgarden ebenso wachrufen wie an Wolfmother, The Black Crowes oder Nirvana, gleichzeitig aber ein eigenes, unverwechselbares und topmodernes Trademark besitzen, haben sich Navarone in den zurückliegenden Jahren zu eine der stärksten Rockbands Europas entwickelt. Ihre zwei bisherigen Studioalben A Darker Shade Of White (2012) und Vim & Vigor (2014) wurden von Presse und Fans gleichermaßen gefeiert. Zudem hat die niederländische Formation um Ausnahmesänger Merijn van Haren bei zahllosen Clubshows und wichtigen Festivalauftritten in ganz Europa der aktuellen Musikszene ihren eigenen Stempel aufgedrückt. Ihre neueste Veröffentlichung Oscillation (VÖ: 20. Januar 2017) bestätigt nicht nur den glänzende Ruf der fünfköpfigen Gruppe, sondern katapultiert Navarone kompositorisch wie produktionstechnisch auf ein noch höheres Level. Oscillation ist weit mehr als nur das richtungweisende dritte Studiowerk einer Band, die bereits seit Jahren an den richtigen Stellschrauben dreht. Oscillation ist ein kleines Meisterwerk, ein Paradebeispiel für Kraft, Dynamik, Tiefgang und Vielseitigkeit. Entsprechend eindeutig fällt die Prognose für Navarone aus: Dieser Band gehören Gegenwart und Zukunft!

Kein Wunder, angesichts der ambitionierten Arbeitsweise der Musiker: „Wir haben monatelang an Ideen gebastelt und bereits im Vorfeld der Studioaufnahmen unseren Produzenten Joost van den Broek in den Entstehungsprozess einbezogen“, blickt Schlagzeuger Robin Assen auf eine überaus effektive Kreativphase zurück. „Allein für die Vorproduktion nahmen wir uns sechs Wochen Zeit, die eigentlichen Aufnahmen dauerten dann sogar volle zwei Monate. Sehr aufwändig also, aber wir betrachten es als lohnende Investition in unsere Zukunft.“ Zumal van den Broek (Epica, Xandria, ReVamp) mit seiner Erfahrung den Musikern in vielerlei Hinsicht helfen konnte. Assen: „Joost saß während der Proben mit im Raum, machte Vorschläge, diskutierte Arrangements und prüfte jede unserer Ideen auf Herz und Nieren.“ Anschließend testete er im Studio mit Drummer Assen unterschiedlichste Mikrophone, Mikrophonpositionen und Räume, mit den Gitarristen Kees Lewiszong und Roman Huijbreghs sowie Bassist Bram Versteeg diverse Gitarren, Amps und Boxen, vornehmlich Vintage-Instrumente. „Wir wollten für jede Art Song den perfekten Sound, für jede Nummer die exakt passende Atmosphäre. Eine Ballade soll nun einmal anders klingen als ein Uptempo-Song.“ Um diesem Anspruch gerecht zu werden haben Navarone zusätzlich zu Gesang, Gitarren, Bass und Schlagzeug weitere Percussion-Instrumente, analoge Synthesizer und ein richtiges Orchester mit Streichern und Bläsern aufgenommen. Auch das gehört zu der – wie Assen es formuliert – „lohnenden Investition.“

Apropos Songs: Obwohl dieser Bereich nach Aussagen der Band nicht unbedingt zur eigenen „comfort zone“ gehört, gibt es auf Oscillation einen für Navarone ungewöhnlich kompakten Track mit eingebautem Pop-Appeal. Assen: „Uns fasziniert, dass die Foo Fighters ein komplettes Konzert mit straff arrangierten Songs bestücken können. In unserem Live-Set fehlte bislang ein solcher Track.“ Deshalb stellten sich die Musiker dieser Herausforderung und schrieben mit ´Soon I´ll Be Home` eine für sie ungewöhnlich kompakte Nummer. Ähnliches gelang Navarone auch mit dem Stück ´Lonely Nights`, das mit seiner dreiminütigen Spielzeit bewusst schnörkellos arrangiert wurde. „Sein besonderes Flair erhält es dadurch, dass wir drei Drums-Tracks übereinander geschichtet und eine Art Indian Tribal Groove entwickelt haben.“

Zu den ultimativen Höhepunkten der Scheibe gehört sicherlich die bluesige Ballade ´Days Of Yore`, mit einer Gesangsperformance, die an Robert Plant im legendären Led Zeppelin-Klassiker ´Since I´ve Been Loving You` erinnert. Assen: „Anfangs waren wir skeptisch, ob man eine Liebesballade schreiben kann, ohne kitschig zu klingen. Aber dank unseres überragenden Sängers und der Entscheidung, den Song live im Studio einzuspielen, um ihm eine rauen Charme zu geben, ist uns dieser schwierige Spagat gelungen.“

Man kann nur begeistert sein von Navarone, mit ihrer kompositorischen Stärke und klangtechnischen Vielseitigkeit. Oscillation bietet genau das, wonach jede Rockband strebt: echten Hörgenuss, von Anfang bis Ende!

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